Neueröffnung am 3. Dezember
Neueröffnung am 3. Dezember
Neueröffnung am 3. Dezember

Kiefergelenks­probleme / Zähneknirschen behandeln in Düsseldorf

  • Ursachen Zähneknischen
  • Symptome und Folgeschäden
  • Ganzheitliche Behandlungsansätze
Logo Kununu

Wenn der Kiefer unter Druck steht

Evolutionär hat sich das Zusammenpressen der Zähne als körperliche Reaktion auf Stress entwickelt. Heute ist es ein Überbleibsel aus Zeiten, in denen der Mensch auf Bedrohungen körperlich reagieren musste. Zähneknirschen oder Zähnepressen geschieht meistens nachts und unbewusst. Das Problem: Der Zahnschmelz ist nicht dafür ausgelegt. Langfristige Folgen können Abrieb, Schmelzrisse, beschädigte Füllungen und in der Folge oft auch Kiefergelenksschmerzen sein.


Zähneknirschen, Kiefergelenksstörungen und die damit verbundenen Beschwerden fasst die Zahnmedizin unter dem Begriff Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zusammen. CMD betrifft nicht nur den Kiefer selbst. Patienten berichten häufig von Verspannungen in Nacken und Schultern, Kopfschmerzen, Schwindel oder Ohrgeräuschen. Knackende Geräusche beim Öffnen oder Schließen des Mundes sind ein weiteres typisches Zeichen. Schätzungen gehen davon aus, dass 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung von CMD betroffen sind. Die Tendenz ist in städtischen Regionen höher.
 

Woher kommt das Knirschen?

Es gibt selten eine einzige, klar benennbare Ursache für Zähneknirschen. Meist ist es ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Im AllDent Zahnzentrum Düsseldorf können wir diese individuell herausarbeiten. Die häufigsten Auslöser sind:

„Nahaufnahme des unteren Gesichts einer Frau. Sie legt ihre Hand an die Wange, die Lippen sind leicht geöffnet und die Zähne sichtbar.

Stress und Schlafmangel:

Das Kiefergelenk reagiert auf psychische Belastung. Nächtliches Knirschen nimmt in stressreichen Lebensphasen deutlich zu. Wer dauerhaft unter Druck steht oder zu wenig schläft, ist anfälliger für Bruxismus.

„Nahaufnahme des unteren Gesichts einer Frau. Sie legt ihre Hand an die Wange, die Lippen sind leicht geöffnet und die Zähne sichtbar.

Orale Habits:

Manche Patienten beißen unbewusst auf Lippen oder Wangeninnenseiten, kauen auf Stiften oder Fingernägeln oder pressen die Zähne tagsüber zusammen, ohne es wahrzunehmen. Diese scheinbar harmlosen Gewohnheiten hinterlassen Spuren, die ein erfahrener Zahnarzt im Mundraum erkennt. Ein erster wichtiger Schritt in der Therapie ist, solche Angewohnheiten bewusst zu machen.

Nahaufnahme des Gesichts einer Frau mit leicht geöffnetem Mund. Sie hält ihre Hand an den Kiefer, als ob sie Schmerzen hätte

Bissanomalien und andere Ursachen:

Eine zu hohe Füllung, Zahnersatz mit unpassender Okklusion oder schief stehende Zähne können dazu führen, dass Ober- und Unterkiefer nicht harmonisch aufeinandertreffen. Durch unkontrollierte Kaubewegungen versucht der Körper, dies auszugleichen. Mit der richtigen Behandlung lässt sich dieser Teufelskreis durchbrechen.

Behandlung von Zähneknirschen im AllDent Zahnzentrum Düsseldorf

Weil CMD viele Gesichter hat, beginnt jede Therapie mit einer ausführlichen Befundaufnahme. Manchmal liegt die Lösung nahe: Eine störende Füllung polieren, eine Krone geringfügig anpassen - und die Beschwerden lassen nach. Hat das Problem andere Ursachen, ist als erster Behandlungsschritt eine individuell angepasste Aufbiss-Schiene (Okklusionsschiene) sinnvoll. Diese dünne Kunststoffschiene wird überwiegend nachts getragen. Sie schützt den Zahnschmelz vor weiterem Abrieb. Kaumuskulatur und Kiefergelenk können sich erholen.


Ist Stress ein wesentlicher Auslöser, gehören gezielte Entspannungsmethoden zum Behandlungskonzept. Darunter fallen Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training oder andere bewährte Techniken zur Stressbewältigung. Bei starken Muskelverspannungen oder Kieferschmerzen können Physiotherapie oder Osteopathie ergänzend eingesetzt werden. Dabei haben sich Massagen und die gezielte Behandlung von Triggerpunkten bewährt.


Wer tagsüber unbewusst knirscht oder presst, kann mit einfachen Verhaltenstechniken gegensteuern; etwa Gegenstände im Alltag als Erinnerung markieren, beim Blick darauf bewusst Kiefer und Zähne überprüfen und bei Bedarf entspannen. Bei geschlossenem Mund sollten Ober- und Unterkiefer im Ruhezustand keinen Kontakt haben.


Entscheidend ist in jedem Fall: Je früher die Behandlung beginnt, desto besser lassen sich Folgeschäden an Zähnen, Kiefergelenk und Muskulatur vermeiden. Bestehende Beschwerden können sich bei konsequenter Therapie deutlich verbessern.
 

Standort

Düsseldorf

Schadowstraße 56
40212 Düsseldorf

Kontakt

Alle Standorte

Online-Rezeption

Unsere Standorte